MH – Maligne Hyperthermie

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Die maligne Hyperthermie (MH) ist eine genetisch bedingte Überreaktion des Körpers auf Narkosemittel.

Maligne Hyperthermie (MH)

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Die maligne Hyperthermie ist eine genetisch bedingte Überreaktion des Körpers auf Narkosemittel, die bis hin zum Tod führen kann. Bei der Verabreichung von flüchtigen Narkosemitteln und muskelentspannenden Medikamenten oder auch durch eine starke Kraftanstrengung oder Hitzestress kommt es zu einem krankhaften Ansteigen der Kalziumkonzentration in der Skelettmuskulatur (Bagshaw et al. 1978, Bagshaw et al. 1981, Cribb et al. 1986, Otto 1992, Short & Paddleford 1973). Die Hunde sind völlig symptomlos, solange der auslösende Reiz (Trigger) fehlt. Die maligne Hyperthermie wurde auch beim Menschen und bei Schweinen (McCarthy et al. 2000) sowie zahlreichen anderen Tierarten wie beispielsweise Katzen, Pferden und Rindern beschrieben.

Das RYR1-Gen codiert einen sogenannten Ryanodinrezeptor der zur Familie von Kalziumfreisetzungskanälen gehört. Bei einer Fehlfunktion von diesem Rezeptor, hervorgerufen durch eine genetische Veränderung im Gen, funktioniert dieser nicht mehr einwandfrei, was zu einem Anstieg der Kalziumkonzentration in der Skelettmuskulatur führt. Die Lieferung erfolgt als Standardbrief. Lieferzeit ca. 2-5 Werktage

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