CYU – Cystinurie Typ I

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Die Cystinurie (CYU) ist eine genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung.

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Die Cystinurie (CYU)

Rassen: Neufundländer, Landseer

Die Cystinurie (CYU) ist eine genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung, die in verschiedenen genetischen Varianten vorkommt und unterschiedliche genetische Grundlagen hat. Die Typ I Cystinurie bei den Rassen der Neufundländer und Landseer wird autosomal rezessiv vererbt. Auch beim Labrador Retriever erfolgt eine autosomal rezessive Vererbung, allerdings ist die genetische Ursache hier eine andere (wird auch zur Typ I-Form gezählt). In der Rasse der Australian Cattle Dogs folgt die Erkrankung einer dominanten Vererbung.

Bei der Typ I Cystinurie kommt es zu einer verstärkten Ausscheidung der Aminosäuren Cystin, Arginin, Lysin und Ornithin über den Urin. Aufgrund des Gendefekts fehlt den betroffenen Hunden ein Transportprotein, welches vom SLC3A1-Gen hergestellt wird und die genannten Aminosäuren aus dem Urin zurück ins Blut transportiert (Henthorn et al. 2000). Verglichen mit den anderen Aminosäuren besitzt das Cystin eine sehr schlechte Wasserlöslichkeit. Es kommt zur Bildung von Kristallen, also Nieren- oder Blasensteinen, die die Harnwege blockieren können. Trotz chirurgischer Entfernung bilden sich meist bereits innerhalb eines Jahres erneut Cystinsteine.

Die Erkrankung ist in der Rasse der Neufundländer am besten untersucht (Henthorn et al. 2000), konnte aber in über 60 anderen Rassen (Osborne et al. 1999) nachgewiesen werden. Je nach Cystinurie Typ ist das durchschnittliche Alter beim ersten Auftreten der Blasensteine unterschiedlich. Die Lieferung erfolgt als Standardbrief. Lieferzeit ca. 2-5 Werktage

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